Interpretation zu Lösungsverhalten von Henry II,

Interpretation des Lösungsverhaltens von Henry II


Autor*in
Student*in Anonym |
Auswertungsmethode/n

Interpretation:

Henry versteht die Aufgabe und beteiligt sich daraufhin am Rechenbeispiel vorn, welches er auf dem Blatt wiedererkennt und nach kurzem Blick an die Tafel ausfüllt. Danach wählt er die erste Pyramide der rechten Seite und löst sie problemlos. Bei der Aufgabe daneben hingegen stockt er. Die Vermutung liegt nahe, dass ihm die Analogie der beiden Seiten noch nicht bewusst ist. Dafür scheint er eine Analogie zwischen dieser und der darunter befindlichen zu sehen, dort ergänzt er die identischen Zahlen in die obere Pyramidenebene. Als er bei der unteren Ebene stockt, geht er zur nächsten über. Dort wählt er eine andere, aber ebenfalls falsche Zerlegungszahlenkombination, bei der er sich zudem um zehn verrechnet. Folglich erhält er auch im Pyramidensockel, trotz zweifachen Versuchs, kein richtiges Ergebnis. Zwar betrachtet er die Aufgabe noch einmal genau, geht dann aber zu den nächsten Pyramiden. Diese löst er sicher, lenkt sich zwischendurch mit Gesprächen nach hinten ab, bemerkt kleine Fehler dabei jedoch selbst und korrigiert sie unmittelbar selbstständig. Zum angekündigten Stunden- und somit auch Bearbeitungsende schaut er die Ergebnisse der vorherigen Pyramiden bei seinem Mitschüler ab. Er verzichtet auf weitere eigene Versuche und möchte scheinbar nicht ohne vollständige Lösung in die Pause gehen. In dieser zieht er die Kontrolle für sich vor, die jedoch nicht daraus besteht seine Ergebnisse wirklich zu prüfen. Er gleicht sie lediglich mit denen eines anderen Mitschülers ab und passt seine Ergebnisse an. Diesen Schüler kann er bewusst, zufällig oder aus Sympathie wählen. Entweder vertraut er dessen Leistungen mehr als anderen, oder er möchte die Aufgabe einfach schnell beenden und nutzt dafür einen beliebigen Mitschüler, oder denjenigen zu dem er in der Pause ohnehin Kontakt sucht. Danach scheint ihm jegliche Motivation zu fehlen sich erneut mit der Aufgabe und seinen Lösungen auseinander zu setzen. Weder überprüft er sie, noch gleicht er sie mit den, von der Lehrerin bestätigten, Zahlen ab, stattdessen sucht er Ablenkung.